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Gastronomien bleiben geschlossen

Gastronomien bleiben geschlossen

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Die heutige Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) und dem ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hambug, Peter Tschentscher, gab es nicht die erhofften guten Nachrichten für eine sanfte Öffnung der Gastronomien im Land. Kurz und knapp Gaststätten, Hotels und Restaurants bleiben bis auf weiteres geschlossen.

Diese Vereinbarung trafen zuvor die Ministerpräsidenten der Länder in einem Gespräch. “Es ist überhaupt nicht kontrollierbar, wer mit wem am Tisch herumsitzt”, so Merkel in der Pressekonferenz. Die vielen Gastronomen hegten die leise Hoffnungen, dass der Lockdown für die Genusskulturszene möglicherweise bis Pfingsten in Teilen beendet wird, und die Gasträume teilweise mit wenigen Gästen wieder betrieben werden dürfen. Ob sich bis Pfingsten vielleicht doch noch ein Fenster für Öffnungen auftut, ist rein spekulativ.

Grundsätzlich bleiben die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 3. Mai in weiten Teilen bestehen. Merkel sprach dazu, das man sich am 30. April 2020 nochmals beraten wird, wie es nach diesem Datum weitergehen könne. Selbstverständlich ist die weitere Entscheidung davon abhängig, wie sich die Infektionsraten mit den schrittweisen Lockerungen, die am Nachmittag des 15.04.2020 mit den Ministerpräsidenten Ländern vereinbart wurden, bis Anfang Mai entwickelten.

Schulkantinen bleiben erstmal geschlossen

Nach der Vereinbarung mit den Bundesländern sollen Kitas und Hochschulen für weitere zwei Wochen geschlossen bleiben. Damit fehlt der Lebensmittelindustrie weiter der Absatzweg über die Gemeinschaftsverpflegung an Schulen und Kindergärten. Bis zum 27. April soll die Kultusministerkonferenz ein Konzept zur schrittweisen Öffnung der Schulen vorlegen. Nach Fertigstellung des Konzeptes, soll dieses ab dem 4. Mai 2020 umgesetzt werden.

Die Innenstädte sollen wieder belebt werden, hierzu sollen Geschäfte mit einer Größe bis 800 Quadratmetern schon ab dem 20. April wieder öffnen dürfen. Weiter dürfen Autohäuser, Fahrradhändler, Möbelhäuser, Buchhandlungen und Telekommunikationsanbieter ihre Türen für Kunden wieder öffnen.

Ab dem 4. Mai sollen auch Geschäfte mit einer Fläche bis 2.500 Quadratmeter wieder öffnen dürfen. Diese sanfte Öffnung von Geschäften verschiedener Größenordnung soll dazu führen, den Publikumsverkehr in den Städten sukzessive wieder nach oben zu bewegen.

Gastronomische Betriebe fallen offenbar nicht darunter. Die Bundesregierung betont, dass Kultureinrichtungen mit niedrigem Infektionsrisiko wie Museen, Gedenkstätten, Ausstellungen und Zoos und Tierparks vom 20. April an unter den bereits bekannten Hygieneauflagen wieder für den Puplikumsverkehr öffnen dürfen. Theater, Konzerthäuser, Kinos oder ähnliche Einrichtungen mit erhöhtem Infektionsrisiko sollen dagegen noch geschlossen bleiben.

Es bleibt zu hoffen, das sich die Lage bis zum 30.04.2020 drastisch zum Positven wendet, möglicherweise besteht darin eine kleine Chance Restaurants im Kleinen wieder zu öffnen, jedoch sollte niemand damit rechnen und sich falsche Hoffnungen machen.

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