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Fleisch genießen - Moorschwein

Fleisch genießen – Moorschwein

Genuss in Oldenburg – Tipps und Tricks vom Profikoch. Es gilt Fleisch genießen – Moorschwein.

Fleisch genießen - Moorschwein

Es ist absolut richtig, dass ein Umdenken stattfindet und die Masse an konsumierten Fleisch in Zukunft reduziert wird, auch in Hinblick auf unsere Lebensweise und unsere Umwelt. Das nicht alles sofort umsetzbar ist, sollte jedem klar sein. Ein Umdenken oder besser formuliert ein Lebenswandel kann nur Stück für Stück geschehen. Diese Aufgabe soll heute nicht unser Thema sein, wir kümmern uns darum, leckere Lebensmittel zu zeigen und diese möglichst regional mit Manuel “Manolo” Debiel von der basta Kochschule zum Nachkochen auf die Teller zu bringen.

Heute zeigen wir dir, wie du das Moorschwein von Bley mit einfachen Zutaten und entspannt auf die Speiseteller für dein nächstes festliches Essen auf den Tisch zauberst.

Hier kannst du dir das Rezept downloaden: Moorschwein-Rezept

Wir spannen den Bogen kurz zurück zum Anfang und bemühen das Thema Nachhaltigkeit. Eigentlich geht es darum fair mit sich seinen Lebensmitteln und der Umwelt umzugehen, dass Unternehmen Bley ist hier einen ersten Schritt gegangen und hat mit dem Moorschwein ein Produkt außerhalb der Massenproduktion auf den Markt gebracht. Es gilt keine große “Auflage” anzubieten, eher geht darum ein artgerechtes möglichst naturnahes Lebensmittel von Tieren erhalten, die fair, lebenswert und sorgsam aufgezüchtet werden. Wir fanden es gut, dass wir mit unserem Rezpet warten mussten, da das Fleisch ausverkauft war, was nicht daran lag, dass zu viel vom Moorschwein verkauft wurden, sondern daran, dass der Rhythmus der Natur eingehalten wurde und es schlicht und einfach kein Tier so weit war.

Jetzt kommen wir zum Schmakkofazzo Teil dieses Beitrages, die Zubereitung des Moorschweins, um daraus mit anderen feinen Lebensmitteln eine köstliche Mahlzeit zu erschaffen. Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, dir ein tolles Kocherlebnis direkt in dein Wohnzimmer zu transportieren.

Schau dir das Video an und bekomme Hunger auf ein tolles Gericht. Du kannst das Rezept auch nachkochen, hier findest du das Rezept zum Download: Fleisch genießen – Moorschwein mit Klößen, Pfifferlingen in Rahm und Hokkaidokürbis in Speckmantel.

Fleisch genießen – Moorschwein

Folgend geben wir dir hier noch wichtige Tipps und Tricks für die Zubereitung mit auf den Weg.

Bley Moorschwein (Nacken) mit Knödeln Pfifferlinge in Rahm und Hokkaidokürbis im Speckmantel.

Nackensteak ca. 200g gleichmäßig zwei Fingerbreit schneiden und von beiden Seiten salzen und mit einem Hauch braunem Zucker bestreuen. Dieser karamellisiert beim Braten und gibt ein leichtes Karamellaroma. Anschließend in einer Pfanne schön farbig (schöne Bräune) braten und kurz nach dem Wenden 1 Zweig Rosmarin und einen Zweig Thymian plus geviertelte Knoblauchzehe für die Aromen hinzugeben und kurz mit anbraten. Die leckeren Kräuteraromen gehen über das Öl lecker in das Fleisch über.


Für die Pfifferlinge die benutzte Pfanne vom Nacken benutzen. Jeweils eine handvoll Pilze und Zwiebeln anbraten. Eine Idee (forme Daumen, Zeige-, Mittel-, Ringfinder als Aufnehmer) braunen Zucker dazu, eine Prise Salz und lecker Pfeffer drüber geben. Dann einen Teelöffel Tomatenmark dazugeben und alles zusammen anschwitzen. Abgerundet wird das Ganze mit einem Schuss Rotwein und einem Schuss Brandy, denke daran die Pfanne abzulöschen, warte, bis die Flamme erlischt, so kannst du sicher sein das der Alkohol verbrannt ist. Kurz köcheln lassen und ca. 200 ml Rahm dazugeben. Diese herrliche Pfanne gute 10 Min. reduzieren lassen und gegebenenfalls mit etwas Speisestärke abbinden.

Das fertig gebratene Steak auf ein Backblech mit einem Stück Butter und den o.g. Kräutern obendrauf bei 160° Grad Celsius für ca. 12 Min. in den Ofen. Nach der Ofengarung 2-4 Minuten außerhalb des Ofens ruhen lassen.

Für die Knödel kann man das Rezept von klassischen halb und halb Knödeln nehmen. 100g rohe Kartoffeln reiben und 100g gekochte Kartoffeln stampfen. Salz, Pfeffer etwas Muskat und ca.30g Speisestärke kneten. Den Teig ca. 1 Stunde kalt stellen, daraus formst du dann kleine Knödel. Zum Garen gibst du die Knödel bei schwacher Hitze in Salzwasser – ca. 20 min köcheln lassen. Nach dem Kochen, die Knödel mit kaltem Wasser abschrecken, Wasser in Ruhe abtropfen lassen.

Im nächsten Schritt bereitest du die Brösel aus einer Scheibe Butterstuten vor. Stuten im Ofen antrocknen und mit einer Reibe schön fein zerkleinern. Die Knödel sind jetzt bereit für die Pfanne, einfach hineingeben und ein wenig anbraten für das gewisse Etwas mit Butter und Bröseln bestreuen, gehackte Petersilie darüber geben und servieren.

Für den Kürbis im Speckmantel einen Hokkaidokürbis spalten und in gleich dicke Stücke schneiden, ca. 2 cm dick und mit jeweils einer Scheibe Speck umwickeln, lege Salbeiblätter und Thymian auf den Speck und wickelt die Kräuter damit ein, als I-Tüpfelchen den Kürbis mit Olivenöl, Honig, Salz und Pfeffer bestreuen und bei 160° Grad Celsius ca. 20 Min. in den Ofen geben.

Jetzt kommt das finale. Das lecker zubereitete Nackensteak auf den Teller legen. Die Pfifferlinge in Rahm dazu drapieren und den Kürbis mit auf dem Teller anrichten.

Hier kannst du dir das Rezept downloaden: Moorschwein-Rezept

Kredenze dazu ein feines Tungeler Porter-Bier.

Guten Appetit – Mohltied.

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