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Bauernmarkt in Oldenburg

Bauernmarkt in Oldenburg

Der Bauernmarkt in Oldenburg probiert neue Vermarktungswege über Facebook.

Bauernmarkt in Oldenburg
Arnd Eyting

Im Jahre 1995, genauer im Mai gründeten 18 Landwirte aus der Region Oldenburg den Bauernmarkt in Oldenburg. Feilgeboten werden seit dem biologische und konventionelle Lebensmittel aus der Landwirtschaft. Die Idee saisonale Lebensmittel aus landwirtschaftlicher Produktion anzubieten, hält bis heute an und das mit Erfolg, der Markt ist mittlerweile eine Institution in der Stadt Oldenburg.

Was vor gut 25 Jahren begann und sich über Laufkundschaft und Empfehlungsmarketing trägt, braucht im Jahr 2019 neue Wege. Die Kundschaft ist mittlerweile mit uns älter geworden, wir suchen und finden andere Werbewege, so Arnd Eyting der als Sprecher des eingetragenen Vereins offen ist für neue Ideen und Strategien in Sachen Vermarktung des Bauernmarktes.

Es geht darum auch die jungen Menschen in der Stadt Oldenburg zu erreichen und für den Markt an der Lambertikirche zu begeistern. Das Bewusstsein für gute saisonale Lebensmittel rückt mehr und mehr in den Fokus junger Leute, so Theda Pleus vom Hof Pleus aus dem Landkreis Oldenburg.

Theda Pleus

Da kam es genau richtig, dass Facebook mit einem Pilotprojekt an die Marktanbieter herantrat und interessierten einen 6-wöchigen Workshop anbot, die Kommunikation für den Bauernmarkt auch über das soziale Netzwerk zu steuern und so Stück für Stück neue Besucherinnen und Besucher anzusprechen.

Bauernmarkt in Oldenburg

Wie hier bei Oldenburg isst, geht es darum Menschen für gute Lebensmittel und Genusskultur zu begeistern und viel wichtiger online zu erreichen. Der Aufbau einer Gruppe und die reichhaltigen und mannigfaltigen Kommunikationswege standen bei dieser Schulung im Mittelpunkt, es geht darum, die Marktleute fit für die digitale Ansprache zu machen und darüber eine Fangemeinde für den Bauernmarkt aufzubauen. Selbstverständlich haben die meisten Anbieter eine Website, die mal mehr und mal weniger aktuell ist, immerhin steht das Kerngeschäft also der Verkauf von Lebensmitteln im Interesse der Geschäftsleute auf dem Bauernmarkt. Soziale Netzwerke können eine gute Informationsquelle für suchende werden und als weiterer Weg zur Vermarktung der angebotenen Produkte werden.

Annika und Charlotte Brunkhorst von der Kräuterei gehen diesen Weg schon seit einiger Zeit und bewerben ihr Unternehmen via Instagram und Facebook, natürlich ist der stationäre Handel aktuell noch weit vorn, doch wer weiß was die Zukunft bringt, man darf sich nicht verschließen, so die einheitliche Meinung der teilnehmenden Betriebe dieses Projektes.

Bauernmarkt in Oldenburg
Die Kräuterei – Annika und Charlotte Brunkhorst

Es ist ein möglicher Weg sich über regionales Marketing, wie es Facebook oder Oldenburg isst anbieten nach außen darzustellen und darüber neue Kunden zu erreichen.

Jenes erkennen auch die Familienbetriebe, die sonst ausschließlich über die Kinder zu den sozialen Netzwerken einen ersten Bezug bekamen, so auch die Familie Haverkamp, die Woche für Woche mit ihrer Käserei Menschen auf Wochenmärkten begeistert. Es ist aber an der Zeit weitere Kanäle für die Kundenansprache zu nutzen, so Erwin Haverkamp.

Haverkamps Hofkäserei

So, nun mal Butter bei die Fische. Am besten gehst du selbst auf den Markt und erlebst die Anbieter und die frischen Lebensmittel, die dort angeboten werden. Auf dem Bauernmarkt steht der Einkauf im Mittelpunkt des Geschehens, kurz dahinter steht ein weiterer sehr wichtiger Punkt, du triffst dort die Anbieter und erhältst über einen kurzen Schnack wertvolle Informationen zu den Produkten und wirklich viele authentische Geschichten zu den jeweiligen Produkten und den Menschen, die für diese Lebensmittel stehen.. Der Mix aller Möglichkeiten bietet den Mehrwert für Kunden und Anbieter.

Nicht lang schnacken, viel Spaß auf dem Bauernmarkt an der Lambertikirche.

Oldenburg isst - Karotte Partyservice

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